Sehenswürdigkeiten der Welt

Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty) gehört zu den bekanntesten Attraktionen, die New York City zu bieten hat. Sie hat eine Gesamthöhe von 93 m, ohne Sockel 46,5 m. Sie befindet sich im New Yorker Hafen auf Liberty Island und wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht. Die Statue dient der Begrüßung von Einwanderern und Heimkömmlingen und war ein Geschenk des französischen Volkes an die Amerikaner. Sie wurde vom französischen Bildhauer Bartholdi entworfen und wurde zur 100-Jahrfeier restauriert und mit einem gigantischen Feuerwerk geehrt. Die typische grüne Farbe erhielt die Statue durch ihren Kupfermantel, der von einem Eisengerüst gehalten wird und durch die Bildung von Patina, einer natürlichen Alterung, farblich verändert wurde.

Der Sockel, in dem sich ein Museum befindet, wurde mit Spendengeldern der Amerikaner finanziert. Er besteht aus Stein und wurde auf einem sternförmigen Fort errichtet. Dieser soll eine ehemalige Befestigungsanlage darstellen.

Die Erbauung der 225 Tonnen schweren Freiheitsstatue wurde sowohl von Amerika als auch von Frankreich übernommen. Während Amerika die benötigten Gelder durch Benefiz-Theaterveranstaltungen, Kunstausstellungen, Preisboxen und Auktionen beschaffte, sorgte man in Frankreich durch öffentliche Veranstaltungen und Gelder sowie eine Lotterie für die notwendigen 2,25 Mio. Franc. Die Vereinigten Staaten waren beim Bau für den Sockel zuständig, Frankreich für die Konstruktion und den Transport der Statue selbst.
Die Spendensammlung in Amerika war jedoch eine sehr zeitaufwändige Aktion, da sich die wenig verdienenden Bürger darauf verließen, dass die Reichen bzw. besser Verdienenden die Kosten für den Sockel aufbringen würden. Dies war jedoch nicht der Fall, so dass Joseph Pulitzer in seiner Zeitung „The World“ die Bürger durch Kritik zum Spenden animierte, was ihm erfolgreich gelang.




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